Der März ist vorbei – natürlich nicht, ohne noch ein aktuelles Bild von meinem diesjährigen Fotospot zu liefern: der Sildemower Straße, die ins Dorf hineinführt.
Mitte März sorgte ausgerechnet dieser Ort für ein bisschen Aufregung, denn die angekündigte Straßensanierung brachte spürbar Unruhe ins Dorfleben. In unserer WhatsApp-Gruppe „Unser lebendiges Dorf“ ging es jedenfalls ordentlich rund. Da wurde gefragt, wie lange gesperrt sei, ob man noch durchfahren könne, dass kontrolliert werde und überhaupt: warum so eine kleine Fahrbahnerweiterung denn gleich zwei Wochen dauern müsse.
Für viele Autofahrer ist diese Straße einfach unverzichtbar. Sie führt Richtung Stadt, zur Autobahn und zur Straßenbahn. Zwar gibt es noch eine andere Möglichkeit, ins Dorf zu kommen, aber die ist ein ziemlicher Umweg und führt auch noch durch die Stadt. Im Berufsverkehr macht das wenig Freude – und mit Blick auf die Spritpreise erst recht nicht.
Nun ja, in ein paar Tagen dürfte der Spuk vorbei sein und die Straße wieder ganz uns gehören.
Mich als Fahrradfahrerin lässt so etwas grundsätzlich eher kalt. Trotzdem musste auch ich in den letzten Tagen ein paar Besorgungen mit dem Auto erledigen und bin also ebenfalls einmal ordentlich „um den Pudding“ getuckert.
Aber genug gejammert. Ich winke euch fröhlich zu, wie ihr vielleicht auf dem einen Foto erkennen könnt.


Zurück zu meinem 12tel Blick, der sich in diesem Monat mit dramatischem Abendhimmel und Baustellenbarken tatsächlich besonders eindrucksvoll präsentiert hat. Noch ist es kalt, und die Bäume zeigen sich weiterhin kahl – aber lange wird das nicht mehr so bleiben. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn sich hier bald das erste frische Grün zeigt.

Bleibt also gespannt.
Viele weitere 12tel Blicke, bei denen Bloggerinnen und Blogger das ganze Jahr über Monat für Monat denselben Fotospot festhalten, findest du übrigens bei Eva von verfuchstundzugenäht.
