Öko?-Logisch! #19

Es ist Urlaubszeit. Der Alltag rückt in den Hintergrund und man lässt die Seele baumeln. Gut so! Das haben wir uns verdient und in diesem coronagebeutelten Jahr besonders. Wer in diesem Sommer zu Hause bleibt, hat vielleicht die eine oder andere Minute Zeit für ein Upcyclingprojekt. Wer in Deutschland Urlaub macht, nutzt keinen Ferienflieger und spart CO2. Was macht ihr in diesen Ferien und was tut ihr in dieser Zeit für die Nachhaltigkeit? in der neuen Runde Öko?-Logisch! könnt ihr eure Beiträge dazu verlinken.
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Die Regeln zur Linkparty Öko?-Logisch!

Wie jeder Gastgeber möchte ich ein paar Regeln zur der Linkparty festlegen. Es geht um alles, was nachhaltig ist. Egal, ob du von deinen Erfahrungen berichtest, ein DIY oder ein veganes Rezept vorstellst, der Gedanke der Nachhaltigkeit sollte in deinem Blogpost, Insta- oder Facebookbeitrag klar zu erkennen sein. Die Erfahrungsberichte sind natürlich auf die Vergangenheit bezogen, dein Beitrag sollte aber aus dem aktuellen Monat sein. Ich möchte wissen, was du jetzt zu dem Thema denkst und was du umsetzt. Aktualität ist mir daher sehr wichtig.

Hier die Themen, zu denen ihr eure Beiträge verlinken könnt.

1. Sinnvolles Verzichten

Bewusst auf Konsum verzichten, der nur kurfristig Befriedigung verschafft, unnötig Müll produziert oder Umweltressourcen verschwendet. Einen Kaffee muss man doch nicht to-go trinken, sondern man sollte sich die Zeit nehmen, ihn aus einer richtigen Tasse zu trinken oder man sollte zumindest diese unsinnigen Plastikkappen und Strohhalme weglassen. Warum muss man im Winter Tomaten und Flugananas essen, nur weil der Handel es anbietet? Saisonales Obst und Gemüse können genauso gut schmecken und sind meistens auch noch gesünder. Fleisch und Wurst müssen nun wirklich nicht jeden Tag sein. Wenn es die Schulküche und Kantine hergeben, kann auch hier auf Vegetarisches oder Veganes ausgewichen werden. Wenn das manchmal nicht geht oder man einfach mal Bock auf die Currywurst hat, dann gibt es eben abends den leckeren Brotaufstrich aus Kichererbsen oder Kidneybohnen und nicht wieder Wurst oder Milchprodukte. Verzichten sollte man auch so weit es geht auf Plastik. Einkaufsbeutel, ob gehäkelt oder genäht, ersetzen wunderbar Kunststoffe, die mittlerweile in unserer Nahrungskette zu finden sind.

2. Ressourcenschonendes Verwenden

Hier geht es mir hauptsächlich um das Reduzieren von umweltschädlichen Einflüssen. Wege mit dem Auto vermeiden, Radeln oder zu Fuß gehen, wo es nur möglich ist, unnötige Wege vermeiden, umweltbewusster reisen und und und. Ich weiß, dass wir nicht alle für die Umwelt negativen Faktoren ausschalten können und manchmal Zeit oder Muse fehlen, aber wir können hier und da reduzieren. Wenn ich schon täglich zur Arbeit pendeln muss, dann wäre es umwelt- und auch geldbeutelschonender nicht allein im Auto zu sitzen, sondern Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer nicht allein ein Auto braucht, könnte über Carsharing oder Mitfahrzentralen ein Auto nutzen. Gibt es alles schon, was gibt es noch? Ich denke, es gibt viele Konzepte, die man gar nicht kennt, die aber eventuell nützlich für einen sein können.

3. Alternativen suchen

Das ist für mich als DIYler ein Lieblingsthema. Hier gibt es bestimmt unendlich viele Möglichkeiten umweltschädliche Stoffe zu ersetzen. Was kann ich statt Frischhaltefolie oder Alu nutzen? Bienenwachstücher funktionieren z.B. super. Was schlagt ihr vor zu benutzen, wenn ich mir aus der Kantine etwas holen möchte, aber auf die Plastikverpackung verzichten möchte? Welche Einkaufsalternativen gibt es für den plastikfreien Wochenendeinkauf? Nicht jeder hat einen Unverpackt-Laden in der Nähe. Welche Alternativen gibt es zu Waschmittel, Kosmetik, Putzmittel, Rasendünger und Chemiekeulen im Garten? Ihr seht schon, ich habe hier mehr Fragen als Antworten auf die Thematik Alternativen. Ehrlich gesagt, ist unser erster Versuch ein umweltfreundliches Abschminkmittel zu kreieren in die Hose gegangen. Viel zu viel Plastikverpackung und eine fettige, leicht stinkende Flüssigkeit haben uns nicht gerade überzeugt.

4. Vorhandenes Wiederverwerten

Ihr gebt mir sicherlich Recht, wenn der Plastikkorb so lange verwendet werden sollte, bis er wirklich auseinander fällt. Aber was kann man alles mindestens ein 2. Mal wiederverwerten? Hier ist der große Bereich des Upcycling gemeint. Dingen wird ein 2. Leben eingehaucht. Die Ressoucen, die bereits verwendet wurden, werden weiterhin genutzt und schonen die Umwelt. Ich tobe mich da ja gern mit Schraubgläsern und alten Jeanshosen oder anderen Kleidungsstoffen aus. Was ist euer Steckenpferd beim Upcycling? Baut ihr Etageren aus Vintageschirr oder weißt du eine weitere Verwendung von Kronkorken oder Zeitungspapier? Was kann man mit alten Zeitschriften anfangen, die sich z.B. bei mir massenhaft stapeln. Dafür hätte ich gern eine Idee.

5. Reparieren statt Wegschmeissen

Was habe ich in meinem Dasein schon Jungsjeans repariert. Wer so einen kleinen fußballbegeisterten Bengel zu Hause hat, kann mich sicherlich verstehen. Fast wöchentlich konnte ich die Kniee neu bestücken. Ich war schon kurz davor bei der NASA anzurufen und nach unzerstörbaren, aufnähbaren Materialien zu fragen, weil der Stapel eher wuchs als dass er abnahm. Das wäre mal ’ne Marktlücke. Was traut ihr euch zu zu reparieren und was gebt ihr zum Fachmann? Habt ihr in der Nähe ein Repair-Café und wie sind eure Erfahrungen?

Ihr seht, Nachhaltigkeit ist ein weites Feld und für können alle Gretas Ziele unterstützen. Es geht um jeden kleinen Beitrag, den wir leisten. Letztlich dürfen wir unsere Macht nicht unterschätzen. Gerade mit unserem Konsum setzen wir auch Zeichen und erzeugen Nachfrage oder eben nicht durch Nichtkonsum.

Beim Verlinken setze bitte einen Backlink zu meinem Blog und besuche auch ein paar andere Beiträge. Ich möchte gern eine Plattform schaffen, wo respektvoller Austausch und gegenseitiges Verstehen groß geschrieben wird. Posts, die meiner meiner Meinung nach nicht zum Thema passen, werde ich löschen. Ist aber bisher noch nicht vorgekommen. Wie du dein Post verlinken kannst, kannst du hier nachlesen. Die Party wird immer vom ersten Sonntag des Monats einen Monat lang geöffnet sein. Ich bin einfach so ein Sonntagsschreiber. Gern könnt ihr das Bild auf eurem Blog verwenden.

Jetzt freue ich mich auf eure Ideen, eure Erfahrungen und euer Verständnis zu dem Thema. Also klickt den Button und los geht es.

You are invited to the Inlinkz link party!

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8 Gedanken zu “Öko?-Logisch! #19

  1. Vielen Dank für die neue Runde „Öko? Logisch!“ Ich plane ständig, etwas aus ausrangierten Schraubgläsern zu machen. Bei dm gibt es Gläser mit toll verzierten Deckeln und doch habe ich die gesammelten Bestände unlängst aussortiert, weil sie sich gefühlt schon bis an die Decke gestapelt haben und ich dennoch nicht zum Verwerten kam. Egal, die Vorräte sind ja gleich wieder aufgefüllt. Jetzt geht’s erst mal den Stoffvorräten an den Kragen und dann kommt die Zeit der Windlichter und Co. :-)
    Liebe Grüße
    Anni

    PS. Repair-Cafés gibt es hier, ich habe so ein Café aber noch nicht ausprobiert, wir konnten bislang alles alleine oder mit Hilfe von Freunden/Familie wieder hinbekommen. Aber die Idee finde ich großartig!

    Liken

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