Eigentlich hatte ich einen ganz klaren Plan für meinen 12tel Blick im November: ein richtig schönes, mystisches Nebelbild. So ein Foto, bei dem man automatisch eine heiße Tasse Tee in die Hand nehmen möchte und das Rascheln der letzten Blätter förmlich hört.
Tja. Der Wettergott hat mich freundlich ausgelacht – und stattdessen „Manöver Schneeflocke“ eingeleitet.
Am vergangenen Montag war plötzlich alles weiß. Ohne Vorwarnung. Ich habe spontan die Kamera geschnappt, um diesen Moment festzuhalten – und so kommt ihr nun in den Genuss eines Winterbildes statt eines Nebelfotos. Immerhin: Überraschungen machen das Leben bunt … oder in diesem Fall weiß.

Fragt bitte nicht, wie ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen bin. Es war ein einziger Eiertanz. Mehr als einmal dachte ich: „Jetzt leg ich mich lang.“ Aber seit ich kein Auto mehr habe und der Liebste schon um 6:45 Uhr aus dem Haus war, gab es nur zwei Optionen:
Fahrrad – oder 20 Minuten zu Fuß zur Bahn und dann weiter in die City.
Ihr wisst natürlich, wofür ich mich entschieden habe 😉.
Der Unterschied zwischen dem goldgelben Oktoberbild und dem verschneiten Novembermotiv ist wirklich krass – und genau deshalb liebe ich den 12tel Blick so. Ein Standort, zwölf Monate, zwölf völlig unterschiedliche Stimmungen. Jetzt fehlt nur noch ein letztes Bild. Vielleicht schaffe ich es ja im Dezember doch noch, den berüchtigten „Nebel des Grauens“ einzufangen.

Ein herzliches Dankeschön an Eva von verfuchstundzugenäht, deren wunderbare Aktion jeden Monat aufs Neue motiviert, den Kameraakku zu laden und rauszugehen. Schaut unbedingt bei ihr vorbei – dort findet ihr viele weitere tolle Collagen und Blickwinkel.
Damit schaue ich noch bei Antetannis Jahresbingo mit dem Thema „Denke ich an den Winter“ vorbei. Passt, oder?

Habt noch eine wunderschöne Adventszeit, ob verschneit oder nicht!

Ein schöner Blick ist das, liebe Undine. ♥ Die Collage sieht im Jahresverlauf richtig toll aus.
Liebe Grüße
Anita
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