Pattydoo Stacey – ein Kleid von der To-Sew-Liste direkt ins Leben

Es gibt diese Ideen. Die, die man schon ewig im Kopf hat. Die, die ganz oben auf der To-Sew-Liste stehen – und dann doch immer wieder von neuen Inspirationen überholt werden. Genau so ein Projekt war dieses Kleid für mich.

Der Stoff lag schon seit Jahren im Stash: ein schönes, dunkles Blau, etwas fester, mit genau dem richtigen Stand für ein Kleid, das nicht nur gut aussieht, sondern auch was aushält. In meinem Kopf schon lange klar: pinkfarbene Abschlüsse an Ärmeln und Saum sollten es werden. Dunkelblau und Pink – eine Kombi, die ich sehr, sehr gern mag.

Kurz vor der Weihnachtsfeier im Dezember habe ich mir dann endlich ein Herz gefasst. Schnittmustersammlung durchwühlt, Pinterest und Instagram gecheckt – und egal, was ich sah, schlussendlich kam auf ein altbewährtes Schnittmuster zurück. Warum eigentlich nicht wieder eine Stacey?

Ich habe die Pattydoo Stacey inzwischen schon zweimal genäht. Für mich ist das ein echter Ritterschlag für ein Schnittmuster. Normalerweise liebe ich es, Neues auszuprobieren. Aber dieses hier hat einfach alles, was mein Herz höherschlagen lässt: diesen herrlichen 60er-Jahre-Vibe, den hübschen Turtleneck-Kragen und vor allem die versenkten Taschen. Taschen, die sich perfekt nähen lassen und nicht – wie Nahttaschen – irgendwann anfangen zu beulen. Wir wissen alle, wovon ich rede.

Also: Stoff zugeschnitten, Maschine angeworfen, losgenäht. Und was soll ich sagen? Dieses Mal kann ich wirklich von keinen Fails berichten. Ich habe sogar mitgedacht (ja, kommt vor 😄): Da sich der Stoff nicht ganz so gut dehnt, habe ich direkt die Größe 40 zugeschnitten. Am Ende war das goldrichtig. Das Kleid sitzt genau so, wie ich es mag – mit ein bisschen Body Ease, aber trotzdem körpernah genug, ohne sackig zu wirken.

Mein Mann meinte nur: „Ein typisches Undine-Kleid.“
Ich habe das selbstverständlich als Kompliment genommen.

Die Fotos haben – wie so oft – länger gedauert. Einen sonnigen Tag habe ich schließlich in Warnemünde genutzt. Es war kalt, keine Frage, aber für ein paar Bilder geht das schon. Und wenn dann auch noch ein namensgleiches Schiff ganz entspannt im Hintergrund ankert, dann fügt sich plötzlich alles wie von selbst.

Hier also meine Pattydoo Stacey, so wie ich leibe und lebe.
Natürlich mit Dreiviertelärmeln – schließlich will man auf einer Weihnachtsparty auch Armfreiheit haben. Ich bin ja bekanntlich der Typ, der am längsten bleibt und am Ende noch den Geschirrspüler einräumt, damit die Aufräumlinge kein totales Chaos vorfinden. Fun Fact: Das kann ich notfalls auch noch morgens um fünf.

Zurück zum Kleid: Ein Detail, das man auf den ersten Blick gar nicht sieht, mir aber besonders gefällt, ist das pinke Innenleben des Kragens. Nicht offensichtlich, aber genau diese kleinen, feinen Details liebe ich. Und mit pinkem Lippenstift kann die Party dann sowieso steigen.

Ein kleines Learning gibt es trotzdem: Den unteren Streifen würde ich beim nächsten Mal etwas breiter machen. Aktuell sind es 7 cm an Ärmeln und 9cm Saum – das ist okay, aber da geht noch ein bisschen mehr. Und wenn das das einzige ist, was ich mir fürs nächste Mal vornehme, dann ist doch alles richtig gelaufen.

Unterm Strich bin ich einfach happy mit diesem Kleid. Und ich habe mir fest vorgenommen, es nicht nur zu Partys auszuführen. Dafür ist das Leben viel zu kurz und zu kostbar – nicht wahr, Mädels?

Damit fülle ich das Feld „meine Lieblingsfarbe“ bei Antetannis Jahresbingo und beim Creativsalat schaue ich auch noch gleich vorbei.

undiversell

Ich freue mich, dass du mich gefunden hast! Schau dich gern um. Ich zeige dir auf meinem Blog Handgemachtes, Hausgemachtes und Meer. Wenn du dich für Häkeln, Stricken, Nähen, Basteln, Nachhaltigkeit und Reisen interessierst, bist du hier genau richtig. Suchst du unkomplizierte Rezepte zu frischer, saisonaler Küche und leckere Kuchen, lass dich inspirieren. Bist du Fan von vegetarischer und veganer Küche? Hier wirst du fündig. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht. Viel Spaß und schöne Momente auf meiner Seite wünscht dir Undine von "undiversell"!

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