Tom Kha Gai – thailändische Hühnersuppe

Hühnersuppe ist in unserer Familie absolutes Soulfood. Immer bei Erkältung, wenn eiskalte Winde ums Haus wehen oder es gerade wieder stressig ist, gibt es schlürfige selbstgekochte Hühnersuppe. Das tut einfach immer gut und wärmt so richtig schön durch. Als ich mich so durch Pinterest scrollte – für mich immer eine Quelle der Inspiration – stieß ich auf Tom Kha Gai. Huch, was ist das denn? Hühnersuppe? Thailändisch? Mit Kokos und Zitronengras? Oh, das hört sich gut an. Was kochen wir am Wochenende? Tom Kha Gai – thailändische Hühnersuppe. Eingekauft, geschnippelt und gekocht. Hach, und das war so lecker. Ich war so begeistert und bin es immer noch, dass ich das unbedingt mit euch teilen muss. Ehrlich gesagt, könnte ich die als unser neues Familienrezept für Hühnersuppe einführen und bräuchte keine klassische Variante mehr. Damit gehen die Männer in der Familie zwar noch nicht mit, aber lecker fanden sie allemal.

Die meisten Rezepte arbeiten mit Hähnchenbrustfilet und Hühnerfond aus dem Glas. Für mich ist der beste Weg, selber eine Hühnerbrühe zu kochen. Das ist wirklich nicht schwer und man weiß am Ende, was drin ist. Allerdings nehme ich wegen des Fleisches ein Hähnchen, aber trotzdem ist es würzig und schmeckt toll nach Hühnersuppe.

Hier die Zutaten:

  • 1 Hähnchen (gern Bio und/oder regional)
  • 1/2 Sellerie
  • 1/2 Porreestange
  • 3 Möhren
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Limette
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 250 g braune Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 TL Zitronengras gemahlen
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie

Zubereitung:

Das Hähnchen mit ca. 1 l Wasser und 2 TL Salz aufsetzen und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und nach ca. einer halbe Stunde das Suppengrün (Sellerie, Porree und Möhren) dazu geben.

Nach 20 Minuten die Pilze und die Paprika dazugeben, die Kokosmilch, das Zitronengras und Chili dazu und noch kurz simmen lassen. Den Ingwer reiben und ab damit in den Suppentopf.

Den Saft der Limette zur Suppe geben, mit Pfeffer, Salz und der Fischsauce abschmecken.

Gern noch ein bisschen ziehen lassen. Dann das Hähnchen aus der Suppe nehmen, das Fleisch abpulen, kleinschneiden und wieder in die Suppe geben. Petersilie kleinschneiden und das große Schlürfen kann losgehen.

Dazu gibt es feinen duftenden Basmatireis. Perfekt für thailändische Küche. Ich koche immer zu viel Reis, aber ich ess den auch so ohne alles. So ein paar Löffel schaffe ich immer noch, einfach weil er so gut schmeckt. Der Topf Suppe reicht für 6 Personen oder für 2 Mahlzeiten von 3-4 Familienmitgliedern. Ein weiterer Vorteil von Suppe im Lockdown. Gut vorzubereiten und gut wieder aufzuwärmen.

Mögt ihr auch so gern Suppe und im Speziellen Hühnersuppe? Was ist euer Soulfood? Habt ihr auch so ein Familien-Tut-Gut-Rezept? Ich freu mich auf euere Kommentare.

Ich freue mich von euch zu hören und hoffe, wenn ich ganz leise bin, euch schlürfen zu hören. :-)

undiversell

Ich freue mich, dass du mich gefunden hast! Schau dich gern um. Ich zeige dir auf meinem Blog Handgemachtes, Hausgemachtes und Meer. Wenn du dich für Häkeln, Stricken, Nähen, Basteln, Nachhaltigkeit und Reisen interessierst, bist du hier genau richtig. Suchst du unkomplizierte Rezepte zu frischer, saisonaler Küche und leckere Kuchen, lass dich inspirieren. Bist du Fan von vegetarischer und veganer Küche? Hier wirst du fündig. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht. Viel Spaß und schöne Momente auf meiner Seite wünscht dir Undine von "undiversell"!

2 Antworten auf „Tom Kha Gai – thailändische Hühnersuppe

  1. Hallo liebe undiversell, unser Tut-Gut-Rezept ist Kartoffelpüree mit Milch, einem guten Stich Butter, Muskatnuss und gröber gemahlenem Salz. Das war schon in meiner Kindheit so. Gern noch mit Spinat und Rührei. Oder mit irgendeinem Salat (natürlich auf dem gleichen Teller ;-)) Sehr gern mögen wir auch den Bratwurst-Birnen-Auflauf, den wir auf dieser Seite hier gefunden haben, der steht jetzt fest in meinem Rezeptbuch für die Birnenzeit, mein Mann kennt das Rezept mittlerweile sogar schon auswendig :-) Die Hühnersupper klingt auch sehr spannend, werden wir mal ausprobieren! :-) Viele Grüße aus dem Rheinland :-)

    Gefällt 1 Person

    1. Oh danke, das freut mich, dass ihr Rezepte von mir ausprobiert und gern öfters kocht. Der Kartoffel-Birnen-Auflauf ist auch bei uns eine feste Größe. Kartoffelbrei ist auch so ein Soulfood. Immer wieder und in unterschiedlichen Variationen. Spinat und Ei ist unser Freitagsessen, wenn uns gar nichts einfällt. Also schon des Öfteren. :-) Grüße von der Ostsee ins Rheinland. LG Undine

      Gefällt 1 Person

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