Shakshuka mit Aubergine und Feta

Falls du nicht weißt, was Shakshuka ist, bist du in guter Gesellschaft. Es kam wie jede Woche die Frage auf: „Was essen wir am Wochenende?“ Der Freund vom Studentenmädchen antwortete: „Probiert doch einmal Shakshuka!“ „Shak….. wie bitte? Was ist das?“ „Das ist ein israelisches Nationalgericht mit viel Gemüse, Feta und Eiern, die in der Soße garen. Hat uns gut geschmeckt und ist nicht besonders aufwendig.“ war die Antwort. Na, das klingt doch nach einer wirklichen Alternative zum Kocheinerlei und sehr interessant. Ein bisschen gegoogelt, aus mehreren Rezepten die hauseigene Variante kreiiert und ab auf den Tisch. Ich war sehr begeistert von diesem würzig-tomatigen Gericht, dessen Kombination ich mir erst nicht so vorstellen konnte. Durch die Eier und den Feta wird Shakshuka milder und auch proteinreich. So ist es in Israel vorallem zum Frühstück populär. Dazu reicht man dort Pita oder Weißbrot. Ich habe es als Mittagsmahlzeit mit Reis serviert und es war ein voller Erfolg. Daher gibt es hier das Rezept für euch. Noch ein Hinweise, bevor es losgeht. Ihr braucht eine ofenfeste Pfanne, d.h., der Griff darf nicht aus Plastik sein.

Zutaten:

  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 3 große Tomaten
  • 2 Dosen Pizzatomaten
  • 1/4 TL Chili
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 5 Eier
  • 100g Schafskäse
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • Schnittlauch

Zubereitung:

Backofen auf 190 Grad vorheizen. Zwiebeln schälen, Tomaten und Auberginen in Würfel schneiden. Zuerst die Zwiebeln im Olivenöl anbraten, dann die beiden anderen Gemüse in die Pfanne geben.

Gewürze und Pizzatomaten in die Pfanne dazugeben und die Soße ca. 10 Minuten einköcheln lassen. 5 Mulden in die Soße drücken und die Eier vorsichtig hineingleiten lassen. Dann die Pfanne in den Ofen geben und die Eier ca. 10 Minuten stocken lassen.

Pfanne aus dem Ofen holen, den Schafskäse darüber bröseln und mit Schnittlauch garnieren. Du kannst auch gern Petersilie oder Koriander dafür nehmen. It’s up to you. Wenn du wie ich Reis dazu essen möchtest, kochst du den am besten, wenn die Pfanne im Ofen ist. Dann brauchst du nur noch deine Lieben an den Tisch bitten und es kann losgehen.

Ich fand die Kombination anfangs ungewöhnlich, aber es war wirklich sehr lecker. Die Aubergine hat die Gewürze gut aufgenommen, also brauchst du keine Bedenken haben, dass es zu scharf oder zu kreuzkümmelig wird. Die Eier waren wachsweich und der cremige Schafskäse schmeckte fantatisch zu der Tomaten-Gemüse-Soße.

Ein schnelles feines Gericht, das es bestimmt öfter geben wird. Ich freue mich, dass es wieder ein Essen in die Familienrezepte geschafft hat und den Variantenreichtum erhöht. Ich frage mich, ob du dir vorstellen kannst es nachzukochen und freue mich über deine Kommentare und Ideen zu dem Rezept.

undiversell

Ich freue mich, dass du mich gefunden hast! Schau dich gern um. Ich zeige dir auf meinem Blog Handgemachtes, Hausgemachtes und Meer. Wenn du dich für Häkeln, Stricken, Nähen, Basteln, Nachhaltigkeit und Reisen interessierst, bist du hier genau richtig. Suchst du unkomplizierte Rezepte zu frischer, saisonaler Küche und leckere Kuchen, lass dich inspirieren. Bist du Fan von vegetarischer und veganer Küche? Hier wirst du fündig. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht. Viel Spaß und schöne Momente auf meiner Seite wünscht dir Undine von "undiversell"!

4 Antworten auf „Shakshuka mit Aubergine und Feta

  1. Shakshuka kenne ich bereits und habe es auch schon mehrere Male gekocht. Bei mir waren es rote Bohnen anstelle Auberginen. Und ich mag gern Bockshornklee hinzugeben – das wird hier nicht von allen gern gesehen.
    Die Rosenkohlpfanne ist hier übrigens sehr gut angekommen. Wir hatten Lachs dazu – den hätte es aber nicht wirklich gebraucht.

    Herzlichst, Petruschka

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  2. Hallo Undine,
    das Rezept klingt auch sehr interessant. Mir war das bisher auch kein Begriff.
    Allerdings warte ich mit nachkochen, bis es wieder Tomatenzeit ist ;-)

    Das Rosenkohlrezept haben wir letzte Woche ausprobiert. Sehr lecker!
    Das mit dem Kürbis ist leider nichts geworden, er war schon gammelig… Aber mein Mann hat im Laden eine unverpackte, deutsche Süßkartoffel gekauft (über den Preis sprechen wir jetzt mal nicht….) und wir haben noch Pastinaken (die hatten wir noch und ich dachte mit ihrem süßlichem Geschmack passt es gut dazu) genommen.
    Das Rezept wandert hiermit in unser „Familienkochbuch“ :-)

    Danke auch für Deinen Kommentar bei meinem Kalenderpost :-)

    LIebe Grüße
    Marion

    Gefällt 1 Person

  3. Haben wir auch schon mal gemacht, ich fand’s nicht so lecker, aber ich kann mich nicht erinnern, die Pfanne im Ofen gehabt zu haben, vielleicht sollte ich dem ganzen noch eine Chance geben :) LG Starky

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